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Passivhäuser aus Holz: so erzielt man Energieeinsparungen

Dieses Bild zeigt ein passives, vorgefertigtes Haus in ökologischer Bauweise.

Mit unseren Passivhäusern können Sie bis zu 45–50 % bei Ihrem häuslichen Energieverbrauch einsparen. Dank des Holzes, das über eine hohe Energieeffizienz und eine ausgezeichnete Wärmedämmung verfügt, werden Heiz‑ und Kühlsysteme viel seltener benötigt.

So lassen sich die Energiekosten um bis zu 70 % gegenüber einem herkömmlichen Haus reduzieren.

In diesem Artikel erläutern wir, was es bedeutet, ein Haus der Klasse A zu besitzenwarum man mit einem Passivhaus spartwelche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen und wie sich in Italien der Markt für Bio‑Bauweise in den letzten Jahren verändert hat – auch dank umweltrechtlicher Vorgaben und der Verwendung nachhaltiger Produkte.
 

Inhalt:


Was bedeutet es, ein Passivhaus zu haben? 

Ein Passivhaus deckt seinen Energiebedarf nahezu vollständig selbstständig und verbessert so die energetische Leistung Ihres Zuhauses.

Dies erfordert eine Reihe von Elementen, die in die energetische Klassifizierung von Gebäuden einfließen, zum Beispiel die Gebäudehülle, Fenster, Photovoltaikanlage usw.

Nicht umsonst ist die Entscheidung für ein « Haus der Energieeffizienzklasse A » eine Lösung, wenn man Energieverbrauch reduzieren und dadurch Strom‑ und Heizkosten sparen möchte.


Passivhäuser und Energieeinsparung in Italien

Passivhäuser entstanden Ende der 1970er‑Jahre in Schweden und verbreiteten sich in Nordeuropa. In Italien tauchten sie Anfang der 2000er‑Jahre in Trentino-Südtirol auf, doch Italien liegt deutlich zurück, da der Großteil des italienischen Gebäudebestands in die schlechteste Energieklasse G fällt.

Das liegt daran, dass viele der benötigten Materialien hierzulande noch wenig verbreitet sind und teilweise aus Ländern mit weiter entwickeltem Passivhausbau – etwa Schweden oder Deutschland – importiert werden müssen.

Erst in den letzten Jahren wird das Konzept der Häuser der Klasse A in Italien stärker berücksichtigt, vor allem seit die EU‑Richtlinie von 2010 den italienischen D. Lgs. 192/2005 ausgelöst hat – Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs in der EU und zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien.

Passivhäuser und nahezu energieneutrale Gebäude sind keine Utopie mehr, sondern eine reale Option, die immer mehr Menschen aus Gründen der Energieeinsparung und des Umweltschutzes interessiert.


Warum spart ein Haus der Klasse A?

Ein Haus der Klasse A spart durch geringere Nebenkosten. Ein Gebäude mit hoher Energieklasse bietet steuerliche Vergünstigungen und ermöglicht die autarke Energieerzeugung, ohne auf externe Anbieter angewiesen zu sein. Möglich wird dies auch durch ein vorgefertigtes Holzhaus, denn Holz ist ein hervorragender Isolator mit hoher Atmungsaktivität und sorgt für optimale Wärmeabstrahlung ohne Verluste.


Voraussetzungen für ein Haus der Energieklasse A

Die Eigenschaften eines Hauses der Klasse A sind deutlich höher und bieten bessere Leistungen als Häuser niedrigerer Klassen. Ein Passivhaus benötigt daher folgende Merkmale:

  • Gebäudehülle: umfasst die Wärmedämmung. Entscheidend zur Minimierung des Heiz‑ und Kühlbedarfs.
  • Photovoltaikanlage: trägt zur Stromerzeugung für den Betrieb der Wärmepumpe bei.
  • Wärmepumpe: sorgt für die nachhaltige Temperierung durch Nutzung einer erneuerbaren Energiequelle.
  • Fußbodenheizung: Rohrleitungen unter dem Boden verteilen die Wärme gleichmäßig von unten nach oben.
  • Gedämmtes Dach: bietet hervorragende Wärmedämmung durch natürliche Materialien (z. B. Kork, Steinwolle), hält im Winter warm und im Sommer kühl.

Daher bietet La Foca House seit Jahren « Passivhäuser » an – Gebäude, die einen Großteil ihres Heiz‑ und Kühlbedarfs selbst decken. Um die Klasse A zu erreichen, braucht es somit: Dämmung, Photovoltaik, Wärmepumpe, Fußbodenheizung und ein isoliertes Dach.

Die Vorteile sind zweifach – energetisch und wirtschaftlich: Das Haus verbraucht weniger, also sinken die Energiekosten. Die niedrigeren Betriebskosten amortisieren die anfängliche Investition in wenigen Jahren. Häuser der Klasse A sind zwar etwas teurer, bieten aber langfristige Einsparungen.

Außerdem behalten Passivhäuser ihren Wert länger und sind auch nach Jahrzehnten auf dem Markt sehr gefragt – eine lohnende Investition für die Zukunft.

Solche Häuser maximieren die Energieeffizienz dank isolierender Materialien und geeigneter Technologien.


Welche Kosten hat ein Passivhaus?

In den letzten Jahren ist das Interesse am Passivhaus stark gestiegen, aber die Meinungen über die Preise gehen auseinander.

Einige meinen, es sei sehr teuer und der Preis nicht gerechtfertigt, andere sagen, es koste ähnlich viel wie ein konventionelles Haus bei wesentlich höherem Komfort.

Wichtig ist: Im Bauwesen lässt sich kein universeller €/m²‑Preis festlegen, da jedes Gebäude einzigartig ist.
Wenn Ihr einziges Ziel darin besteht, möglichst wenig auszugeben, wie beim Einkaufen im Discounter, ist die Passivhaus‑Lösung nichts für Sie.

Für ein Passivhaus spielen mehrere Punkte eine Rolle:

  • Ausrichtung: das Haus optimal zur Sonne positionieren.
  • Öffnungen: Anzahl, Qualität, Größe der Fenster und ihre Ausrichtung beeinflussen die Energiebilanz und damit den Preis.
  • Architektonische Merkmale: Komplexe Formen mit vielen Auskragungen verursachen thermische Brücken, die zusätzliche Kosten mit sich bringen.
  • Wert der Ausführungen: Hochwertige Fenster (z. B. dreifach verglast) oder bestimmte Rahmenmaterialien erhöhen den Preis.
  • Photovoltaikanlage: für die Stromerzeugung.

Diese Faktoren beeinflussen den Endpreis. Berücksichtigt man jedoch die Betriebskosten, sind Passivhäuser vorteilhaft: Weniger Energieverbrauch bedeutet niedrigere Rechnungen – und Sicherheit gegenüber möglichen Energiepreissteigerungen.

Bis 2019 lag der schlüsselfertige Baupreis eines Passivhauses bei 1 500 €/m² Bruttogrundfläche. Heute (2022) beträgt er aufgrund gestiegener Rohstoffpreise rund 2 000 €/m².


Häuser der Klasse A: wie spart man Energie und hält die Wärme?

Im Winter 2022, mit Energieproblemen und tieferen Temperaturen, bieten Häuser der Klasse A viele Vorteile: Ersparnisse bei den Nebenkosten und vor allem Wärmehaltung in den kalten Monaten.

Die am weitesten verbreitete Bauweise für Holzhäuser ist heute zweifellos das Platform‑Frame‑System. Jede Geschossdecke dient als Plattform für das nächste Geschoss. Wände können vor Ort errichtet oder vorgefertigt und montiert werden. Diese Bauweisen vereinen StabilitätAnpassungsfähigkeit des Holzes und hervorragende Dämmung, die die Wärme im Winter hält.


Wie erhält man ein gut gedämmtes Passivhaus?

Im Rahmenbau besteht die Struktur aus einem Holzrahmen mit durchgehenden senkrechten Pfosten, der mit Platten verkleidet ist, die mehrere Funktionen erfüllen, darunter die Dämmung. Wandmodule werden im Werk vorgefertigt, wodurch Kosten gesenkt und montagefertige Elemente geliefert werden.

Folgende Maßnahmen sorgen für eine optimale Dämmung und damit guten Wärmeschutz:

  • Austausch der Fenster
  • Fensterrahmen mit thermischer Trennung
  • Außenwanddämmung oder ‑verstärkung
  • Errichtung isolierender Vorsatzschalen
  • Anbringen von Gummidichtungen gegen Zugluft
  • Montage reflektierender Dämmplatten hinter Heizkörpern
  • Ausführung abgehängter Decken
  • Dämmung der Rollladenkästen

Für eine gute Dämmung reichen hocheffiziente Fenster, perfekte Luftdichtheit und Solarpaneele nicht aus. Wichtig ist die Gebäudehülle: Ohne gut gedämmte Wände, Decken und Dach sind auch ausgeklügelte Anlagen wirkungslos – wie ein löchriger Eimer, den man ständig nachfüllt.
Eine hochwertige Dämmung ermöglicht eine bessere Temperaturbalance und sorgt so für thermischen Komfort.


Fazit: Energie sparen – schon ab unserer Produktion?

Wir haben mehrere Wandtypen für die Gebäudehülle entwickelt. Heute sind zwei Varianten besonders gefragt, vor allem im Hinblick auf die Energieeffizienz:

  • K19
    • Gesamtdicke: 249 mm
    • Wärmedurchgangskoeffizient U: 0,17 W/m²K
  • K15
    • Gesamtdicke: 279 mm
    • Wärmedurchgangskoeffizient U: 0,172 W/m²K

Ein Passivhaus zu wählen bedeutet nicht nur, Energie zu sparen, sondern auch Wohnkomfort zu erhöhen: angenehme Temperaturen ohne Zugluft, keine kalten Wände oder Böden.

Möchten Sie mehr über die energieeffizienten Holzhäuser von La Foca House erfahren? Fordern Sie jetzt eine Beratung an!